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Gesundheit

Wieder bei dir selbst ankommen

31. August 2026 · 8 Min. Lesezeit

Wieder bei dir selbst ankommen

Warum es heute wichtiger denn je ist, nicht im Außen zu verharren – und welche kleinen Methoden dich sanft zurück zu dir selbst führen.

Warum ist es so wichtig, wieder bei sich selbst anzukommen? Weil genau das der Punkt ist, an dem sich entscheidet, ob du selbst denkst und fühlst, oder ob du dich führen lässt.

Gerade passiert im Außen extrem viel, und wenn du nicht bei dir bist, rutschst du automatisch ins Reagieren, ins Mitlaufen, ins Übernehmen von dem, was dir vorgegeben wird.

Ich sehe das inzwischen sehr klar: Ein System funktioniert nur dann reibungslos, wenn Menschen nicht wirklich in ihrer eigenen Kraft sind. Wenn sie verunsichert sind, ständig im Außen nach Orientierung suchen und sich leichter lenken lassen. Und genau deshalb ist es so entscheidend, wieder bei sich selbst anzukommen. Klar im Kopf, ruhig im Gefühl und in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen – unabhängig davon, was um dich herum passiert.

Ein Bewusstseinssprung

Ich sehe die Welt heute anders als früher. Seit ich in Lateinamerika lebe, hat sich mein Blick einfach gedreht. Ich hinterfrage mehr. Ich spüre mehr. Und da ist etwas dazugekommen, das ich früher so nicht kannte: eine echte Verbindung zu mir selbst.

Aber ganz ehrlich – so war ich nicht immer. Ich kenne auch dieses andere Leben. Alles gleichzeitig und alles zu viel. Vollzeitjob. Drei kleine Kinder. Einfach nur funktionieren. Und wenn mir damals jemand gesagt hätte: „Nimm dir Zeit für dich. Geh nach innen.“ – ich hätte ihn angeschaut und gedacht: Wann denn bitte?

Und genau da ist der Punkt. Es geht nicht darum, dir noch mehr aufzubürden oder dir die nächste Aufgabe auf die Liste zu setzen. Es geht vielmehr darum, dich in dem ganzen Trubel nicht selbst zu verlieren. Denn genau das passiert so schnell, wenn im Außen alles gleichzeitig an dir zieht und Aufmerksamkeit fordert.

Ich habe für mich irgendwann erkannt, dass es gar nicht die großen Veränderungen sind, die wirklich etwas bewegen. Es sind oft die kleinen, unscheinbaren Momente. Ein Satz, der dich plötzlich trifft. Ein Gedanke, der wieder Klarheit reinbringt. Ein Buch oder ein Podcast, der dich nicht überfordert, sondern dich sanft zurückholt. Zurück zu dir selbst.

Empfehlungen für diese Momente

Bücher

– Jetzt! Die Kraft der Gegenwart – Eckhart Tolle: Eines der bekanntesten Bücher, wenn es darum geht, aus dem Kopf herauszukommen und wieder im Moment anzukommen.

– Rückkehr zur Liebe – Marianne Williamson: Ruhig geschrieben, aber mit Tiefe. Es geht darum, wieder mehr aus der Liebe statt aus Angst zu leben.

– Bestellungen beim Universum – Bärbel Mohr: Leicht zu lesen, aber kraftvoll. Hilft, wieder klarer zu werden und Vertrauen zu entwickeln.

– Werde übernatürlich – Joe Dispenza: Verbindung zwischen Gedanken, Körper und Realität. Etwas intensiver, aber spannend.

– Heilung im Licht – Anita Moorjani: Eine echte Geschichte über Nahtoderfahrung und Heilung. Geht tief, ohne schwer zu sein.

– Gespräche mit Gott – Neale Donald Walsch: Ein Dialog, der eine ganz andere Sicht auf Leben und Sinn eröffnet.

Wenn du tiefer gehen willst:

– Matrix Energetics – Richard Bartlett: Geht in Richtung Bewusstsein und morphische Felder. Kein klassischer Ansatz, aber für viele ein neuer Blick auf Zusammenhänge.

– Frank Kinslow: Seine Ansätze drehen sich viel um Stille, Präsenz und wirkliches Herunterkommen. Sehr einfach gehalten, aber oft genau das, was fehlt.

Podcast

– Die 7 hermetischen Gesetze: Grundlegende Prinzipien darüber, wie diese Welt funktioniert – zum Beispiel, dass alles in Bewegung ist, alles zwei Seiten hat und Ursache und Wirkung zusammenhängen. Wenn man sich damit beschäftigt, versteht man viele Dinge einfach anders.

Filme

– Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott: Ein Film über Verlust, Schmerz und Vertrauen. Geht emotional rein, aber trägt.

– Heal: Dokumentation darüber, wie stark Gedanken und Gefühle auf den Körper wirken können.

– Peaceful Warrior: Ein Film, der viel über innere Ausrichtung zeigt, ohne laut zu sein.

– Eat Pray Love: Eine Reise zu sich selbst, leicht erzählt, aber mit viel Gefühl.

Methoden, die dich im Alltag zurückholen

– Meditation: Auch wenn es nur ein paar Minuten sind. Einfach mal alles ausschalten und wieder bei dir ankommen.

– Atem bewusst wahrnehmen: Gerade wenn es stressig wird – einmal kurz stoppen, langsamer atmen. Das bringt sofort mehr Ruhe rein.

– Akupressurmatte (z. B. Vitori Matte): Hilft vielen, den Körper herunterzufahren und wieder ins Spüren zu kommen.

– Kleine bewusste Pausen: Ohne Handy, ohne Input. Einfach mal kurz nichts machen, sehen oder hören.

– Barfußlaufen / Erdung: Gerade draußen bringt es dich schnell wieder raus aus dem Kopf und rein in den Körper.

– Bewegung ohne Druck: Spazieren, leichtes Dehnen, einfach in Bewegung kommen.

– Gedanken aufschreiben: Wenn der Kopf voll ist, einmal alles schriftlich herauslassen. Das schafft oft direkt Klarheit.

– Reizarme Zeit am Abend: Weniger Bildschirm, weniger Input, damit dein System überhaupt herunterfahren kann.

– Bewusst allein sein: Nicht aus „ich muss“, sondern wirklich mal kurz nur mit dir – auch wenn es bloß ein paar Minuten sind.

– Körper spüren (z. B. Hände auf den Bauch legen): Ganz simpel, aber oft extrem wirksam, um wieder bei dir anzukommen.

Fazit

Es geht nicht darum, dein Leben von Grund auf zu ändern. Es geht darum, inmitten von allem wieder bei dir selbst anzukommen. Die kleinen Dinge sind es, die große Wirkung entfalten. Ein bewusster Atemzug. Eine Minute Stille. Ein Buch, das dich zurückholt. Das sind die Momente, in denen du dich erinnerst, wer du wirklich bist.

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